Die Schildmatt

Die Schildmatt ist eine ehemalige Alm mit ca. 90.000 m² Wiesenfläche im Wald und ca. 4km vom nächsten Dorf entfernt. Auf dieser Alm stehen vier Häuser. Zwei Häuser sind im Eigentum der französischen Pfadfinder, wovon eins als Bauernhof weiter betrieben wird und das zweite Haus ebenfalls vermietet wird. Der größere Teil der Alm, ca. 60.000 m² und zwei Häuser hat unser Verein anmieten können.

 

Nach dem wir am 15. Januar 1999 den Pachtvertrag notariell unterschrieben haben, konnten wir uns mit den französischen Pfadfindern dahingehend einigen, dass sie uns am 1. August 1999 die Objekte übergaben. Da wir für die verbleibenden Monate des Kalenderjahres 1999 bereits einige Mietverträge hatten, begannen wir im Januar 2000 mit der Renovierung. Unser Ziel war es, bis zum 1. Juni die Ferme Kempf (das größere der beiden Häuser) in einen Zustand zu versetzen, dass wir die französischen Auflagen für die Vermietung erfüllen können. Somit begannen wir im Januar 2000 mit dem Abbau der Zwischenwände der Schlafräume im 1. OG und Neuaufbau der Zwischenwände. Die gesamte elektrische Anlage wurde erneuert, eine Rauchmeldeanlage musste eingebaut werden, die als Küche bezeichnete Räumlichkeit musste eine richtige Küche werden, es wurden neue Holzbetten selbs gebaut, die Außenwände im 1. OG, die bisher nur aus Holz bestanden, wurden isoliert und über Ostern wurde das gesamte Dach erneuert und isoliert.

Wir hielten unseren Plan ein und konnten zum 1. Juni erstmalig die Ferme Kempf an eine fremde Gruppe vermieten.

 

In dem darauf folgenden zweiten Bauabschnitt haben wir das Gebäude mit einer Gaszentralheizung versehen, um es in den Wintermonaten frostfrei zu halten. Es folgte die Installation einer Solaranlage, um die Warmwasserversorgung des Hauses umweltfreundlich sicherzustellen.

 

Für das Jahr 2007 hatten wir geplant, die Sanitäranlagen für den Zeltplatz außerhalb des Gebäudes anzubauen und neu zu gestalten. In der laufenden Bauphase der Sanitäranlagen kommen zwei unvorhersehbare Probleme auf uns zu. Zum Einen wurde durch Krankheitsfälle in einer Gruppe die örtlichen Behörden alarmiert. Diese nahmen zum Anlass, unsere Häuser auf die im Septmber 2006 neu verabschiedeten Gesetze zu überprüfen. Hierdurch erhielten wir neue Auflagen, unter anderem die Küche zu erweitern und insgesamt umzubauen.

Das zweite unvorhersehbare Ereignis war unsere Klärgrube.

Nach unserer Planung hatten wir vor, im Jahr 2009 bzw. 2010 die Klärgrube zu erneuern. Da diese jedoch undicht wurde, mussten wir auf die Schnelle handeln.

Der Küchenumbau sowie die Erneuerung der Klärgrube mussten somit im Kalenderjahr 2008 in Angriff genommen werden.

Zusätzlich verlangte die Gemeinde von uns eine Beteiligung an der Erneuerung des Zufahrtswegs auf die Schildmatt.

Die Klärgrube und die Erneuerung des Zufahrtwegs wurden im Oktober 2008 vorgenommen. Die Umbauarbeiten in der Küche sowie die Erneuerung der Außensanitäranlagen wurden im Frühjahr 2009 abgeschlossen.

 

Bis zum heutigen Tage haben wir nur für die Renovierung und Instandsetzung der Häuser seit 2000 Materialkosten von ca. 190.000 € investiert.

Sämtliche Umbaumaßnahmen (außer die Erneuerung der Klärgrube) wurden durch uns in Eigenleistung erbracht. Finanziell wäre die Herrichtung der Häuser sonst nicht möglich gewesen.